Shyla

Seit Väterchen sein neues Pferdchen hat und wir fast jeden Tag gemeinsam ausreiten, darf uns auch Shyla des Öfteren begleiten. Die Hündin liebt die Reitbegleitung über alles. Aber Mitkommen muss verdient sein. Das sieht dann so aus:

Wenn wir das Sattel- und Zaumzeug holen, wird Shyla zum Tragen abkommandiert. Ihre Aufgabe ist es, die Peitsche hinunter in den Stall zu tragen. Am Anfang musst ich ihr diese noch schön ins Maul geben. In der Zwischenzeit weiss sie aber genau, welche der Peitschen ich jeweils mitnehme und nimmt sich die Passende selber aus der Ecke. Sie weiss auch, wo die Peitsche deponiert wird, da diese dann ja erst beim Aufsteigen wieder benötigt wird. Will heissen, sie wartet beim Brunnen (ist mit Blumen bepflanzt und unsere Aufsteighilfe), bis ihr jemand die Peitsche aus dem Maul nimmt und auf den Rand legt.

Anschliessend ist für Shyla warten angesagt, bis die Pferde gesattelt und gezäumt sind. Was für sie ganz schlimm ist. Sie kann das Losreiten kaum erwarten und hibbelt dann immer um uns herum.

seit Shyla regelmässig zum Reiten mitkommt, hat sich ihr Gehorsam stark verbessert. Sie läuft Problemlos ‚bei Fuss‘. Wobei wir die Kommandos fürs Reiten angepasst haben. So kann sie unterscheiden wann was gilt. Beim Passieren von Fussgängern wird angehalten und Shyla muss ruhig sitzen bleiben, bis die Fussgänger an uns vorbei sind. Viel Problemloser wie wenn wir einfach weiterreiten würden. Klappt übrigens auch mit angeleinten Hunden ganz prima. (Bei freilaufenden Hunden, darf Shyla natürlich hingehen und den anderen Vierbeiner begrüssen).

Kurz nach dem Absatteln erhalten die Pferde jeweils ein Belohnungs-Guetzli. Dieses Ritual kennt natürlich auch Shyla. Sie setzt sich dazu zwischen beide Pferde und kann nie verstehen, weshalb sie ihr Gueztli als Letzte erhält.

Nach dem Reiten geht dann für Shyla die ‚Arbeit‘ erst richtig los. Zurück im Stall geht sie zuerst mit meinem Vater mit. Der übergibt ihr jeweils die Bürste um Fiona nochmals abzubürsten. Brav wird die Bürste dann zu mir apportiert. Kurzes Warten und dann die Bürste zurück zu Väterchen bringen.

Wenn die Pferde dann gefüttert und versorgt sind, geht es mit dem Zaumzeug zurück in die Sattelkammer. Dabei trägt Shyla in der Regel das Ohrengarn von Fiona nach oben. In der Zeit wo ich dann das Zaumzeug reinige, holt sie die Peitsche und bring sie an die richtige Stelle zurück.

Und dann, ja dann bekommt Shyla ein Belohnungswürfeli, dass ausschliesslich für sie ist! Und dabei ist Shyla recht pragmatisch – sie findet auch Pferde-Leckerli ausgesprochen lecker!

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Ich will den Winter zurück!

Seit die Temperaturen wieder gestiegen sind und die Böden draussen endlich wieder aufgetaut sind, geht die leidige Jagerei wieder los. Mäxchen hält sich sozusagen nur noch draussen auf. Am Mittwoch (ich lag grad krankheitsbedingt so halblebig auf dem Sofa) Nachmittag kam sie an. Mit einer grossen Maus im Maul.
Miau, miauau, Miaaaaaaaauuuu. Hats getönt. Guck mal, was ich Tolles gefangen habe! Verspiesen war die erste Maus der Saison auch ratzfatz. Auf dem Badezimmerteppich – wie immer!

In der Zwischenzeit ging es nochmals 2 Mäusen und einem Falter an den Kragen.
Ich für meinen Teil hätte also gerne den kalten Winter zurück. Da muss ich nämlich nicht tote Tiere wegschaffen und die Badezimmerteppiche müssen auch nicht so häufig gewaschen werden!

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Mein neustes Lieblings-Dings

Hi, hier ist mal wieder eure Mira. Wegen dem nasskalten Wetter gab es von mir nicht wirklich viel Neues. Katze ist doch bei diesen Witterungsbedingungen am Liebsten drin in der warmen Stube! Schnurrrrrrr…

Das grauslige Wetter hat aber auch einen entschiedenen Vorteil. Meine Dosenöffnerin hält sich da nämlich auch ganz gerne drinnen auf dem Sofa auf und arbeitet mit so komischen Holzstäben und flauschiger Wolle. Ihr neuestes Projekt sind diese kuschligen Knubbelchens  (Dings sag ich zu dem Teil nur – Knubbelchen ist nichts für kätzische Aussprache). Allerdings sehe ich nicht ganz ein, warum sie alle den Kindern in der Sonnenhalde schenken will. Da ich so ein Dings auch gerne hätte, habe ich mir das Letzte das von den Holzstäben befreit wurde, direkt geschnappt und als MEINS betrachtet. Geb ich garantiert nie mehr her!

Diverses 006

Ich muss nur schnell genug genügend Katzenhaare darauf hinterlassen, dann taugt es nämlich nicht mehr zum Weitergeben.
Aber pssst: Katzengeheimnis!

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Egon ist weg!

Schon seit einigen Tagen. Er wurde dann endlich einmal (ich hab schon gar nicht mehr mitgezählt wie oft ich gefragt habe, wann Egon endlich in sein neues Zuhause kommt) von meinem Nachbarn und dessen Freundin an den neuen Zielort gebracht. Ich musste den beiden sogar noch meine Transportbox ausleihen, weil sie die ihre nicht finden konnten. Zwei Chaoten, sag ich euch. (Ihre eigene Transportbox war im angrenzenden Stall abgestellt – habe ich gesehen, als ich eine Stunde später etwas versorgen wollte).

Nun also, Mäxchens, Miras und mein Ziel ist nun erreicht. Egon ist weg! Und er heisst künftig ganz langweilig ‚Simba‘.
Kommentare zur Namensvergabe sind sehr willkommen!

Und ich gestehe, in den ersten Tagen hab ich den kleinen Kerl doch ein bisschen vermisst.

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Egon, wo ist meine Wolle?

Als ich gestern Abend nach Hause kam, hat mich auf dem Briefkasten ein wunderschön leuchtender Halloween-Kürbis angeschaut. Hat wohl Egons Besitzer gemacht.
Soweit zum schönen Teil.

Also ich dann im Wohnzimmer war und meine angefangene Socke in die Hand nehmen wollte, habe ich dies erst gar nicht gefunden. Erst nach genauem Hinschauen endeckte ich die Stricknadeln mit der Socke am Boden. Der dazugehörige Wollknäuel war aber nirgends zu entdecken.
Von der Strickarbeit her führte die Wolle erstmal durchs Katzentürchen. Leider war der Knäuel nicht direkt vor dem Fenster zu finden. Also musste ich im Dunkeln raus. Ich habe dann die Wolle, die vom Katzentürchen her kam, in die Hand genommen und bin der Wolle nachgegangen. Den Knäuel habe ich auch gefunden. Ums halbe Haus war die Wolle abgewickelt.
Positiv vermerken muss man hier, dass die Wolle noch am Stück – also nicht gerissen – war. Sehr negativ allerdings ist, dass der Knäuel nun ein riesiges Durcheinander ist. Zudem hängen im Wollknäuel verschiedene Blätter, eine Chilischote (um die Chilipflanze war die Wolle mehrmals gewickelt gewesen) und diverse Spinnweben. Ganz abgesehen davon, dass der Knäuel recht nass war.

Gut, ich hab dann noch ein bisschen an der Socke weitergestrickt. Egon ist auch irgendwann aufgetaucht und hat ganz unschuldig dreingeblickt als ich ihm zu verstehen geben wollte, dass er an der Wolle nichts zu suchen hat!

Ach ja, vom Nadelspiel lassen sich noch ganze zwei Nadeln gebrauchen. Die Restlichen sind total verbissen.

Es ist Zeit, dass Egon endlich in sein neues Zuhause kommt!!!

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Eugen? Edgar? Egon?

Ist mir doch piepegal wie der doofe kleine Kerl heisst, der sich nun seit mehr als zwei Wochen immer mal wieder in unserer Wohnung aufhält! Ich kann den getiegerten Fellknäuel nicht leiden! Dauern frisst er aus meinem Teller! Schläft auf meinem Sofa! Neben meinem Personal! Ich kann auch nicht verstehen, warum meine Dosenöffnerin diesen kleinen Sch…Kerl nicht einfach vor die Tür setzt!
Gut, sie setzt ihn oft vor die Tür. Er kommt aber immer wieder rein! Ich hab echt genug! Wenn nicht endlich Besserung eintritt, sprich der olle Kater nicht endlich verschwindet, dann muss wohl ich mir ein neues Zuhause suchen!

Dabei will ich doch nur wieder meine Ruhe haben und mich gemütlich an mein Personal kuscheln können! Bitte habt ein wenig Mitleid mit mir…

Eure Mira

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Egon, die Kanonenkugel

Vermutlich hat Klein-Egon stundenlang Max und Mira beobachtet, wie sie durch die Stelle im Fenster (sprich Katzenklappe)  verschwunden und wieder aufgetaucht sind. Lange hat er sich jeweils auf dem Podest vor dem Fenster aufgehalten und kläglich gemauzt wenn er gemerkt hat, dass jemand von uns drinnen ist. Ich bin hart geblieben und habe nie auf ihn reagiert, geschweige denn das Fenster aufgemacht. Wenn eine meiner Katzen zu dieser Zeit nach draussen musste, habe ich sie durch die Wohnungstür nach draussen gelassen.

Egon jedoch hat einen recht grossen Dickschädel. Diesem Dickschädel hat es wohl nicht zugegeben, dass für ihn vor dem Fenster Schluss sein soll. Schliesslich sass ja meistens auf der anderen Fensterseite eine der Katzen. Seine Versuche der Katzenklappe Herr zu werden, konnte ich krankheitsbedingt vom Sofa her direkt in der ersten Reihe beobachen.

Mit seinem ganzen Gewicht – was zu dieser Zeit noch nicht sehr hoch war – hat er sich gegen die Katzenklappe geworfen. Diese hat natürlich nachgegeben und Egon ist mit seinem Schwung direkt vom Fenstersims ins Wohnzimmer gepurzelt. Wie eine Kanonenkugel! Ganz kurze Irritation seinerseits, ein kurzes Schütteln und dann ist er hoch erhobenen Hauptes durchs Wohnzimmer stolziert.
Da ich Egon nach wie vor nicht in meiner Wohnung wollte, habe ich den kleinen Kerl direkt wieder vors Fenster gesetzt. Wenn ich ihn zwanzig Mal nach draussen gesetzt habe, ist er einundzwanzig Mal wieder rein gekommen. Dabei war es ihm egal ob ich ihn direkt vors Fenster gesetzt habe oder er zuerst rund ums Haus gehen musste um erneut rein zu kommen.

Egon hat sein ‚ich-komme-als-Kanonenkugel-durchs-Fenster‘ präzisiert. Seinen Anlauf durch die Katzenklappe ist in der Zwischenzeit dosiert. Er kann nun eine kurze Pause auf dem Fenstersims machen um dann die Wohnung in Beschlag zu nehmen.
Alles Rausschmeissen hilft nichts. Er kommt einfach einmal mehr wieder herein.

Seit einigen Tagen hat er übrigens auch gemerkt, dass er selber durch die Katzenklappe wieder rauskann.
Nicht unpraktisch wenn man bedenkt, dass ich jeweils den ganzen Tag ausser Haus bin!

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Egon, oder wie alles begann…

Mein Nachbar über mir hat seit letztem Herbst eine Tiger-Katze. Nala heisst die Dame. Schlank und rank. Gerne draussen in der Natur und manchmal tagelang weg. Meine beiden Katzen und Nala gehen sich in der Regel aus dem Weg.

Irgendwann im frühen Sommer bemerkte ich, dass Nala einen immer runderen Bauch bekam. Vom Fressen konnte es nicht sei, stellte ich irgendwann mal fest. Als ich meinen Nachbarn darauf ansprach, dass seine Katze möglicherweise schwanger war, tat er sehr erstaunt. ‚Was, eine so junge Katze kann schwanger werden?‘ (kann man als erwachsener Mann noch so naiv sein?).
Jedenfalls hat Nala bald darauf 3 junge, süsse Kätzchen geworfen. Zum Glück in der Wohnung des Nachbarn! Und nicht bei mir oder sonst wo. Während ihrer Tragzeit war Nala nämlich des Öfteren bei mir in der Wohnung.

Als die drei kleinen Rabauken dann gross genug waren, wurden sie zusammen mit der Mutter kurzerhand nach draussen gesetzt. Ich vermute aber, dass es vermutlich eher daran lag, dass die drei die Wohnung so ziemlich auf den Kopf gestellt haben und sie deshalb drinnen nicht mehr erwünscht waren. Herzig waren die jungen Katzen alleweil anzuschauen. Unvergessen auch, wie die kleine Rote mal meine Mira angefaucht hat und die grosse Katze den Rückzug angetreten ist aus lauter Schreck.
Ich durfte die kleinen Katzen Öfters mal füttern wenn die Nachbarn mal wieder weg waren.

Zwei der drei jungen Katzen wurden auch schon bald darauf von den neuen Besitzern abgeholt. Die kleine Tigerkatze mit den weissen Pfoten jedoch blieb noch bei Nala. Ziel: sie soll noch ein bisschen älter werden und sich von Mama-Katze noch Einiges abschauen. Eigentlich ist Weisspfötchen-Katze der Mutter von meinem Nachbarn versprochen. Immer wieder wird von meinem Nachbarn auch gerne erwähnt, dass die kleine Katze am nächsten Wochenende wegkomme. (allerdings ist sie auch nach 4 Wochen immer noch da).

Nun, vor einer Woche waren meine Nachbarn mal wieder weg. Und ich wurde wieder zur Dosenöffnerin von Nala und dem Kleinen. So weit so gut…

…nur, der Kleine hat mich seit diesem Zeitpunkt als seinen Menschen ausgesucht. Er kommt wenn er mein Auto hört, weiss wo meine beiden Katzen in die Wohnung kommen und nimmt sich auch sonst alle Rechte die er gerne hätte. Ich habe mich ja lange geweigert den kleinen Kerl beim Namen zu rufen. Schliesslich kommt er ja weg – eines Tages!
Seit Montag heisst der kleine Kater Egon. Irgendwie ging es nicht mehr ohne Namen. Weil er ja immer noch da ist!

ABER: er kommt weg. Ganz bestimmt. Bald. Hoffe ich!!! (Max und Mira sind übrigens gleicher Meinung wie ich). Und wenn ich Egon eigenhändig an seinen neuen Bestimmungsort bringen muss!! Jawoll!!!

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Jagdbilanz

Was das Jagen von Mäusen und anderem Getier angeht ist Max eine Bilderbuchkatze. Ohne Rücksicht auf Verluste wird die Beute mal mehr oder weniger konsequent nach Hause gebracht und auf dem Badezimmerteppich verspiesen. Ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass mein Badezimmerteppich bereits etliche Felcken aufweist und mindestens jeden zweiten Tag in der Wäsche ist, oder?!? Zwischendurch behelfe ich mir mit Frottiertücher. Max ist da nicht so heikel. Hauptsache eine weiche Unterlage für ihr Fressen…

Hier die Minus-Bilanz des vergangenen Monates:
20.06. 2 Mäuse, 1 Vogel
21.06. 2 Mäuse
22.06. —
23.06. —
24.06. 3 Mäuse
25.06. —
26.06. —
27.06. —
28.06. 1 Maus
29.06. —
30.06. 1 Spitzmaus (ungefressen)
01.07. —
02.07. —
02.07. Nichts… (Max, was ist los?) Schlafen im Bett ist schöner!
03.07. —
04.07. ich war weg und konnte die Beute nicht begutachten
05.07. ich war weg und konnte die Beute nicht begutachten
06.07. ich war weg und konnte die Beute nicht begutachten
08.07. ich war weg und konnte die Beute nicht begutachten
09.07.
10.07. 2 Mäuse
11.07. 1 Fledermaus 😦
12.07. 1 Vogel (vermutlich ein Rotkehlchen), 1 Maus
13.07. —
14.07. 2 Mäuse
15.07. —
16.07. —
17.07. —
18.07. —
19.07. Mäxchen? Wo frisst du neuerdings deine Mäuse?

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Tiefflieger!

Jedes Jahr kommen sie pünktlich aus dem Süden zurück in ihre alten Nester. Schon seit Jahren haben wir in unseren Pferdeboxen Schwalben die ihre Jungen hoch über den Pferdenrücken ausbrüten.

Nun sind die geschlüpft die Kleinen. Ganze 6 kleine Jungen sind geschlüpft und machen sich den Platz im Nest langsam streitig. Je grösser sie werden, desto mehr Flugkilometer müssen die Eltern machen um die hungrigen Schnäbel der Jungmannschaft zu stopfen.
Misten ist deshalb zur grossen Herausforderung geworden. Die Schwalbeneltern kümmert es nämlich kaum ob jemand in der Box ist. Hauptsache sie können das Futter schnell abgeben. Einzig wenn man dummerweise direkt in der Tür steht und die Anflugschneise in den Vogelaugen blockiert ist, gibt es ein mörderisches Getue. Erbost attackieren einem die Schwalben dann bis man Platz macht. Gar nicht dumm die kleinen Kerlchen, wissen sich zu wehren!

Bald wird die Jungmannschaft ausfliegen und Stallmisten wird wieder gefahrlos möglich sein.

Guten Flug!

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